Sammlung von Newsfeeds

Evangelisch interkulturell: Vielsprachiger Ostergruß

Aus der Landeskirche - 13. April 2020 - 10:00
"Der Herr ist auferstanden - er ist wahrhaftig auferstanden, halleluja!" An Ostern klingt der Ruf um den Erdball. Aber wie hört sich das an? Christinnen und Christen aus der ganzen Welt zeigen es.

Ostern 2020: Ein Versprechen für die Zukunft

Aus der Landeskirche - 12. April 2020 - 10:00
In den Osterpredigten machen der Landesbischof und die Regionalbischöfinnen und -Regionalbischöfe in Bayern Mut: "Ostern ist das große Versprechen Gottes". Er verspreche Zukunft für unser Leben.

Zwischen Traurigkeit und Osterfreude

Dekanat Kitzingen - 11. April 2020 - 17:02

"Stille Woche“ – so wird die Karwoche zwischen Palmsonntag und Karsamstag in der evangelischen Kirche auch genannt, deshalb, weil es an diesen Tagen um ernste Geschichten geht. Es geht um Einsamkeit, Schmerzen, um Angst und Tod. Aber es geht auch um Gemeinschaft, Hingabe, Liebe und Vergebung. In der Karwoche begleiten wir Jesus auf seinem Weg ans Kreuz. Jahr für Jahr vergegenwärtigen wir uns die biblische Heilsgeschichte, stellen Fragen, ahnen Antworten, lesen uns und unsere Lebensgeschichten in sie hinein, finden Selbsterkenntnis, Gedankenanstöße und Hoffnung.

In diesem Jahr ist alles anders als sonst. Gefühlt haben wir „stille Woche“ schon seit dem 16. März. Das Leben ist heruntergefahren. Nach und nach haben wir uns eingestellt auf neue Verhaltensweisen, auf Vorsichtsmaßnahmen, Arbeitsbedingungen und verändertes Sozialleben. Manche kommen gut damit zurecht. Für andere bedeutet das eine ungeheure Belastung, in vielerlei Hinsicht. Wir merken, dass uns Selbstverständlichkeiten fehlen: Der Händedruck zur Begrüßung, der Besuch bei der Mutter im Pflegeheim, die Geburtstagsfeier mit der Familie, der ganz normale Alltag, über den wir uns gerne mal aufregen. Und die Gottesdienste in den Kirchen. Besonders jetzt.

Und dann fällt mir auf, wie sich doch gerade jetzt unsere Erfahrung in der Geschichte Jesu wiederspiegelt, in diesen merkwürdigen „stillen Wochen“ dieses Frühjahrs. Da sind die Gründonnerstagserfahrungen: Menschen, die sich um andere liebevoll kümmern, die anderen die Füße waschen, die Haare kämmen, ihnen Essen einkaufen und für sie beten. Und die Karfreitagserfahrungen: Menschen, die einsam sind, isoliert, Schmerzensmänner und -frauen in der Intensivstation, Verzweifelte, die sich Sorgen machen und nicht wissen, wie es weitergeht. So viele Kreuze, die getragen werden müssen. Und Karsamstag, der Tag zwischen der Schwere des Karfreitags und der tanzenden Osterfreude: So ein „Irgendwie Zwischendrin-Lebensgefühl“. Abwarten und sich abfinden mit der Situation. Man kann es ja ohnehin nicht ändern.

Und Ostern?

„Es ist schon seltsam, dass Ostern heuer ausfällt“, schrieb mir vor einigen Tagen ein ehemaliger Gemeindepraktikant, der letztes Jahr um Ostern vier Wochen lang in unserer Gemeinde mitgearbeitet hatte. Ich teile seine Wehmut. Ich vermisse die Osternacht in der dunklen Kirche und den Einzug des Osterlichtes. Ich vermisse die jubelnden Orgelklänge, das Osterfrühstück nach dem Gottesdienst, die Kindergottesdienstkinder, die lachend und ausgelassen im Kirchgarten Schoko-Eier suchen und das Kaffeetrinken mit der Familie. So viele Traditionen fallen dieses Jahr aus. Aber: Ostern fällt deswegen nicht aus! Die Osterbotschaft ist längst Wirklichkeit.

An Ostern feiern wir eine weltbewegende und alles verwandelnde Geschichte. Jesus Christus ist auferstanden. Er hat den Tod besiegt, alle Dunkelheit, Sünde und Angst. Nichts kann uns von Gott trennen. Das Grab ist leer, der Stein weggerollt. Frauen, die zum Grab gekommen waren, finden das Leben, wo sie das Ende erwartet hatten. Ein Engel sagt: „Fürchtet euch nicht, er ist nicht hier, er ist auferstanden“. 

Beweisen kann man den Auferstehungsglauben nicht, aber seine Kraft erfahren. Es geht in der Bibel auch gar nicht um objektivierbare Beweise, sondern um Begegnungen mit dem Auferstandenen. Sie erzählt davon in vielen kleinen Geschichten: von Worten, die ins Herz treffen, von Zeichen, die seine Nähe erkennen lassen, von Lebenswenden und ungeahntem Mut. Deswegen ist Ostern auch die Vielzahl an unseren leisen und persönlichen Geschichten, in denen wir entdecken, dass in uns, die wir zu Christus gehören, das neue Leben bereits steckt. Auch in diesen Wochen. Aus schwerer Krankheit wieder gesund werden. Aus Panikgedanken zur Ruhe finden. Sich freuen an den bunten Blüten im Garten und am ansteckenden Lachen der Kinder. Augenblicke, in denen alles plötzlich ganz klar und wir ganz getrost werden. Die Gewissheit, dass Jesus Christus mit uns geht und uns durchträgt durch alles Dunkle hinein ins Licht.

Nein, Ostern fällt nicht aus. Wir feiern auch dieses Jahr Ostern, wenn auch anders als sonst. Vielleicht mit einem Fernsehgottesdienst oder einem Live-Stream der eigenen Kirchengemeinde. Mit Ostersteinen, bunt verziert, die im Ort verteilt werden. Mit einer kleinen Andacht in der Familie, bei der man mit Legosteinen die Geschichte nachspielt und man fröhliche Lieder singt. Mit Glockenläuten und einem „Osterflashmob“, bei dem mit Posaunen, Flöten, Gitarren und Stimmen ein Osterlied von den Balkonen erklingt.

Wenn morgen Ostersonntag ist, dann lassen Sie uns gerade in diesem Jahr bewusst an das denken, was uns persönlich Hoffnung und Kraft gegeben hat, bis hierher. Und lassen Sie uns – zaghaft oder beschwingt - in den Osterjubel hineinsingen: Er ist erstanden, halleluja. Lasst uns lobsingen vor unserem Gott, der uns erlöst hat vom ewigen Tod. Sünd ist vergeben, halleluja. Jesus bringt Leben, halleluja.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest! Bleiben Sie behütet und gestrost!

Ihre Dekanin

Kerstin Baderschneider

 

Tags: KarsamstagOsternHoffnungAuferstehungCorona

Karfreitagsgottesdienst vom Schwanberg

Dekanat Kitzingen - 11. April 2020 - 16:32

Am Karfreitag wurde ein Gottesdienst von der Communität Casteller Ring im Internet übertragen. Die Predigt hielt Dekanin Baderschneider.

Hier können Sie ihn anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=uqTfjfbtmY4

 

 

Tags: KarfreitagSchwanbergCommunität Casteller Ring

Karfreitagsbotschaften in Bayern: "Eine Karwoche im Ernstfall"

Aus der Landeskirche - 10. April 2020 - 10:00
Auch wenn in der Karwoche die Kirchen leer waren: Landesbischof und Regionalbischöfe waren mit Gottesdiensten über Rundfunk und Internet präsent. Eine Zusammenstellung in Text und Video.

Ostergruß von Landesbischof und Regionalbischöfin

Dekanat Kitzingen - 9. April 2020 - 12:35

Hier finden Sie einen Ostergruß von unserem Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm:

https://www.bayern-evangelisch.de/wir-ueber-uns/osterbrief-landesbischof...

Osterbrief des Landesbischofs: Mut und Zuversicht

Aus der Landeskirche - 8. April 2020 - 10:00
In einem Osterbrief  wendet sich der Landesbischof an die evangelischen Christinnen und Christen in Bayern. Der Brief wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt, u.a. ins Russische, in Farsi und Mandrin.

Zum 75. Todestag:: Multimediales Gedenken an Dietrich Bonhoeffer

Aus der Landeskirche - 8. April 2020 - 10:00
Am 9. April vor 75 Jahren wurde Dietrich Bonhoeffer im Konzentrationslager Flossenbürg kurz vor Kriegsende umgebracht. Die Evangelische Jugend und zahlreiche Gemeinden in Bayern erinnern daran.

Ostern: Ostern zu Hause

Aus der Landeskirche - 8. April 2020 - 10:00
Ostern ist das Fest der Auferstehung. Zahlreiche Gottesdienste in Fernsehen, Hörfunk und Internet laden von Gründonnerstag bis Ostermontag zum Mitfeiern ein. Seien Sie zu Hause mit dabei!

Wort für die Woche

Dekanat Kitzingen - 7. April 2020 - 14:36

„Alle“

„Alle“ – das bedeutet das griechische Wörtlein „pan“. Daher der Name „Pan-Demie“. Die Krise trifft alle: Ein Virus geht hin in alle Welt, und alle Völker werden zu Betroffenen. Alle Bereiche unseres Leben sind berührt. Alles konzentriert sich aufs Leben und Überleben. Mancher bangt um seine Existenz. Viele sind hilflos, manche verzweifelt, einige wütend, nicht wenige verängstigt. Alle warten auf die befreiende Botschaft, dass die schwere Zeit zu ihrem Ende kommt.

Alle Tage läuten unsere Kirchenglocken. Sie sind überall zu hören. Sie sind ein Aufruf zum Gebet. Das Gebet ersetzt keine Tat, aber es ist eine Tat die durch nichts ersetzt werden kann. Wir wissen nicht mehr, wie wir beten können? Uns fehlen die Worte? Gott versteht die Sprache unseres Herzen. Und: das Vaterunser ist das Gebet Jesu, das er der ganzen Welt schenkt. Fehlt uns das Verständnis dafür? Ist Gott uns fremd geworden? Haben wir Abstand von ihm genommen, finden wir den Weg nicht zurück? Jesus geht nicht auf Distanz; er lädt ein: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid!“ (Mt.18)

Gestern hat die Karwoche begonnen. Den Weg in das Leiden bis zum Kreuz geht Jesus für uns alle. Golgatha führt ihn in die Isolation und Verzweiflung. Von Menschen verraten und verkauft, dem Unrecht ausgeliefert, durchlebt Jesus die tiefste Einsamkeit. Aber sein Ruf ergeht an alle: „Es ist vollbracht!“ (Joh.19) - Für alle, die an ihre Grenzen gekommen sind; für alle, die keine Ruhe finden; für alle, die schuldig geworden sind - für sie alle gibt es neuen Frieden. Und für alle, die die Not umtreibt, gilt: „Alle eure Sorge werft auf Ihn…“ (1.Petr.5)

Der Ostersonntag liegt noch vor uns. Da kommt die die entscheidende Wende: „Christ ist erstanden von der Marter alle, des solln wir alle froh sein…“ (EG 99). Dieses Osterlied hat Menschen in früheren Zeiten durch viele Epidemien geleitet. Am Ostermorgen begegnen Frauen dem auferstandenen Jesus. Not und Tod sind überwunden. Die Freude darüber ist ansteckend. Die befreiende Botschaft geht hinaus in alle Welt, zu allen Völkern, und zeigt: Diese Krise findet ein Ende. Gott schenkt neues Leben, Christus bringt Frieden. Es gibt Hoffnung für unsere Welt.

Pfarrer Michael Bausenwein, stv. Dekan und Pfarrer der Evangelischen Friedenskirche, Kitzingen-Siedlung

 

erschienen in: Mainpost am 6.4.2020

Tags: KarwocheCoronaHoffnungWort der Woche

Kirche des Monats April 2020: Eine mittelalterliche Touristenattraktion

Aus der Landeskirche - 6. April 2020 - 10:00
Die aus dem Mittelalter stammende Franziskanerkirche im bayerischen Rothenburg ob der Tauber ist die „Kirche des Monats April 2020“ der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland.

Bischöfe laden zum Mitbeten ein: Bitte um Gottes Beistand

Aus der Landeskirche - 5. April 2020 - 10:00
Um Gottes Beistand in der Coronakrise bitten Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx in ökumenischer Gemeinschaft und sprechen zu diesem Anlass gemeinsam das Vaterunser.

Ostern fällt nicht aus!

Dekanat Kitzingen - 3. April 2020 - 12:37

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Liebe Gemeindeglieder unserer Kirchengemeinden,

liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn sich dieses Jahr die Karwoche und das Osterfest ganz anders anfühlen werden als sonst, weil uns die Gottesdienste in den Kirchen, das Abendmahl, die Osternacht, die Besuche bei der Familie, der Kindergottesdienst mit Ostereiersuche und anderes schmerzlich fehlen werden: Das, was wir feiern und woran wir uns an diesen Tagen erinnern, bleibt uns – als Zuspruch und Trost. Und wir brauchen es mehr denn je. Jesus Christus ist bei uns, in Freud und Leid, in Angst und Hoffnung, in Vertrauen und Zweifel, nichts kann uns von seiner Liebe trennen.

Und so laden wir Sie ein, mit uns die „Heilige Woche“ zu begehen. In unseren Kirchen werden Sie in den Tagen vor Ostern kleine Osterkerzen finden, die Sie mit nach Hause nehmen und am Ostersonntag anzünden können.

In den Kirchen legen wir an den Feiertagen Predigten aus, diese können auch auf den Homepages unserer Kirchengemeinden heruntergeladen werden.

In manchen Kirchengemeinden werden Gottesdienste live übertragen bzw. stehen als Videogottesdienste zum Mitfeiern online: Auf der Homepage von Obernbreit können Sie folgende Gottesdienste live mitfeiern: Am Palmsonntag um 19 Uhr, am Karfreitag um 19.00 Uhr und am Ostersonntag um 09.00 Uhr. Auf den Homepages von Sickershausen und der Stadtkirche Kitzingen sowie der Communität Casteller Ring finden Sie Gottesdienste für die Sonn- und Feiertage als Video-Dateien zum Zuhause-Mitfeiern. Auf der Homepage von Mainbernheim werden Andachten als Audio-Dateien bereitgestellt. Ein Oster-Gottesdienst aus der St. Martinskirche in Segnitz wird auf youtube zu finden sein.

In den Kirchen von Rödelsee und Fröhstockheim können Sie an den Feiertagen kurze Andachten anhören.

Die Kirchengemeinde Kleinlangheim/Schwarzach lädt in der Karwoche zur „Aktion Ostersteine“ ein, bei dem sich auch Kinder beteiligen können: Einfach einen Stein mit bunter Farbe als Hoffnungsstein bemalen und ihn ablegen: vor dem Haus, vor dem Spielplatz, …

Am Ostersonntag laden wir dazu ein, gemeinsam die Auferstehung Jesu Christi zu feiern: um 10 Uhr werden unsere Glocken die Auferstehungsbotschaft verkünden. Anschließend beteiligen wir uns am „Osterflashmob“, zu dem Kirchenmusiker deutschlandweit aufgerufen haben: Lasst uns mit Orgel, Blas- und anderen Instrumenten und mit Gesang vom Balkon, Garten oder vom Fenster aus das Lied „Christ ist erstanden, halleluja“ (EG 116) singen und spielen. In Kleinlangheim bringen Pfarrer und Pfarrerin Vogt und Pfarrerin Rathje den Ostergruß in den Straßen und Gassen zum Klingen.

Vielleicht finden Sie auch eine Form, als Familie eine kleine Osterandacht zu feiern? Die Geschichte von Jesus zwischen Palmsonntag und Ostern (aus der Kinderbibel) lässt sich gut mit Lego, Puppen oder Kreativmaterial nachspielen. Oder: Man kann mit den Kindern einen "Ostergarten" gestalten. Eine Idee dazu finden Sie hier: http://www.philippuskirche-reichelsdorf.de/system/files/dateien/unserost.... Pfarrer Gahr hat "Sofagottesdienste" entwickelt mit Texten und Bastelideen für jeden Feiertag. Falls Sie nicht in Sickershausen wohnen, bekommen Sie von ihm bestimmt einen zugeschickt. Infos dazu hier: http://www.evangelisch-sickershausen.de/sofagottesdienste-werden-bald-ve...

Schauen Sie einfach mal auf den verschiedenen Homepages, was es dort in den nächsten Tagen zu entdecken gibt.

Wir wünschen Ihnen gesegnete Feiertage. Bleiben Sie behütet und getrost!

Im Namen des Pfarrkapitels,

Kerstin Baderschneider, Dekanin

Tags: OsternCoronaKarwocheOstersteineLive-StreamOstergottesdienstVideogottesdienst

BR Stationen: Oberstes Gebot: Leben zu retten und zu schützen

Aus der Landeskirche - 3. April 2020 - 10:00
Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm beatwortete in der Sondersendung der „Stationen“ im Bayerischen Fernsehen live die Fragen von Tilmann Kleinjung. Eine Nachlese.

Sohn von Martin Niemöller ist gestorben: Ein gefragter Zeitzeuge

Aus der Landeskirche - 2. April 2020 - 10:00
Heinz Hermann Niemöller, Sohn des evangelischen Theologen und NS-Widerstandskämpfers Martin Niemöller, ist tot. Er starb bereits vor einer Woche im Alter von 96 Jahren.

Kraft schöpfen - für Familien

Dekanat Kitzingen - 31. März 2020 - 14:42

Die lange Zeit des Ausnahmezustands stellt eine Belastung für das Familienleben dar. Die normalen Abläufe sind durcheinander, es darf nicht mehr mit Freunden und Freundinnen gespielt werden, inzwischen fällt manchen die Decke auf den Kopf und die Nerven der Eltern sind gereizt. Hilfreich ist, den Tag zu strukturieren mit Zeit zum Essen, Spielen, Aufgaben erledigen und Ausruhen. Rituale geben Kindern und Erwachsenen Halt. Vielleicht entdecken Sie für's Famiilienleben die Gebete Ihrer eigenen Kindheit wieder neu?

Zum Beispiel am Morgen:

Wie fröhlich bin ich aufgewacht, wie hab ich geschlafen so sanft die Nacht. Hab Dank, du Vater im Himmel mein, dass du hast wollen bei mir sein. Behüte mich auch diesen Tag, dass mir kein Leid geschehen mag. Amen

Oder zu Mittag:

Jedes Tierlein hat sein Essen, jedes Blümlein trinkt von dir. Hast auch unser nicht vergessen, lieber Gott, wir danken dir. Amen

Oder am Abend:

Müde bin ich, geh zur Ruh, schließe meine Augen zu. Vater, lass die Augen dein über meinem Bette sein. Amen

Der Evangelische Kita-Verband hat hier hilfreiche Impulse zusammengefasst, wie Familien die derzeitige schwierige Situation zuhause gut bewältigen können:  

https://www.evkita-bayern.de/magazin/magazin-detail/kraft-schoepfen-in-s...

 

 

 

 

Tags: GebeteKraft schöpfenFamilie

Wort für die Woche

Dekanat Kitzingen - 31. März 2020 - 10:56

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Kreativtest für Nächstenliebe                  

„Erst musste ich mich dran gewöhnen, dann ging's“ so ein Passant auf die Frage, wie er mit den Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise klar kommt. An vieles haben wir uns gewöhnt, so dass wir es nie hinterfragten. Jetzt sehen wir bisherige Lebensgewohnheiten plötzlich aus einem anderen Blick. Wir müssen uns umgewöhnen. Sowohl im Privaten bei Kinderbeschulung und Home-Office, als auch in der Arbeitswelt und im weltweiten Handel. Heute wird klar, was globale Vernetzung leisten kann und was nicht, oder anders gesagt: Jede Medaille hat zwei Seiten. Wir werden lernen, dass die Herstellung von lebenswichtigen Medikamenten nicht komplett ans andere Ende der Welt verlagert werden kann. Wir müssen Gewohntes aufgeben oder neu hinterfragen. Die Corona-Krise zwingt uns zur Besinnung.

Ist die Fasten- oder Passionszeit nicht genau dafür da, Gewohntes neu zu betrachten, sich anderer Perspektiven zu stellen? Sicher, lieber tut man das freiwillig, nicht unter Anordnung. Jesus hat seinen Lebensstil anderen Menschen nicht aufgezwungen. Jede und jeder durfte frei entscheiden. Aber er hat einen Glauben vorgelebt, der ansteckend war. Jesus hat von einer Liebe erzählt, die Menschen nicht nach ihrer Leistung bewertet, sondern nach ihrer Würde als Mensch an sich. Er wollte sich nicht gewöhnen an Ungerechtigkeit und Missgunst. Vielmehr gab er Kraft und Zuversicht, einen neuen Weg einzuschlagen, der von Liebe und Demut geprägt ist.

Gerade in den Zeiten der Krise entstehen viele neue Ideen für ein gutes Miteinander. Nachbarschaftshilfen kaufen für andere ein, Ehrenamtliche engagieren sich in Kinderbetreuung, führen andrer Leute Hund Gassi, nehmen sich Zeit. Der Stresstest durch Corona wird zum Kreativtest für Nächstenliebe. Daran kann man sich auch gewöhnen, dass Menschen wieder offene Augen füreinander haben. Das Virus hilft zusammenzurücken, weil es keinen Unterschied macht zwischen Arm und Reich, Bildungsschicht, politischer Gesinnung.  Die soziale Kompetenz ist eine Gewinnerin dieser Krise. Menschen verstehen sich als Teil einer Gesellschaft, die unterschiedliche Stärken einbringen kann zum Wohle aller. Jesus hätte das gefallen.

von Pfarrer Uli Vogel, Schernau, Neuses, Dettelbach

(erschienen in: Mainpost am 30.3.2020)

Tags: Nächstenliebe

Ostergrüße für die Bewohner*innen unserer Pflegeheime

Dekanat Kitzingen - 30. März 2020 - 10:16

Liebe Kinder,

manche alten Menschen können derzeit das Haus nicht verlassen und leider auch keinen Besuch von ihrer Familie bekommen. Habt ihr vielleicht Lust, sie aufzumuntern und einen Ostergruß an sie zu schicken? Ganz egal, ob Ihr einen Brief schreiben möchtet oder etwas malen oder basteln möchten, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Sucht Euch einfach eine unserer stationären Einrichtungen oder ambulanten Dienste aus und versendet Eure Glücksmomente zu Ostern! Die Briefe werden pünktlich zum Osterfest an unsere Seniorinnen und Senioren verteilt. Natürlich könnt Ihr auch gerne Post an eine andere Einrichtung bei Euch um die Ecke verschicken.
Adressiert Euren Brief am besten an die Einrichtung/Diakoniestation mit dem Stichwort „Glücksmomente“, dann können wir die Post direkt zuordnen.

Wir freuen uns auf viele Glücksmomente zum Osterfest!

  • Seniorenhaus Mühlenpark (Sickershäuser Str. 2B, 97318 Kitzingen)
  • Haus Mainblick (Mühlbergstr. 1, 97318 Kitzingen)
  • Diakoniestation Kitzingen (Glauberstr. 1, 97318 Kitzingen)

https://www.diakonie-kitzingen.de/gemeinsam-gluecksmomente-zum-osterfest...

Tags: Glücksmomente zu OsternDiakonie KitzingenHelfen

online: Hackathon #glaubengemeinsam

Aus der Landeskirche - 30. März 2020 - 10:00
Der #glaubengemeinsam Hackathon beschäftigt sich vom 3. bis 5. April mit der Frage "Wie kann Glaube heute gemeinsam gelebt werden?".

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm: Mit zwei Terminkalendern für die Kirche unterwegs

Aus der Landeskirche - 30. März 2020 - 10:00
Heinrich Bedford-Strohm feiert am Montag seinen 60. Geburtstag: Der Theologe ist bayerischer Landesbischof und zugleich Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland.

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