"Drei Fragen zu Mission" Eine Aktion anlässlich der Landessynode - Pfarrer Nawi Philip antwortet

Hier präsentieren wir Ihnen "Drei Fragen zu Mission", liebe Leser:
In unserer Interview-Reihe im Rahmen unseres Themenschwerpunktes "Missionarische Kirche" stellen wir Ihnen Mitglieder der Evangelisch Lutherischen Kirche in Bayern vor, die sich dazu äußern, was Mission für sie bedeutet, was sie unter "Missionarische Kirche" verstehen und was Kirche für die Menschen und für die Gesellschaft heute bereit halten soll.


Nawi Philip
Pfarrer, Rödelsee, ökumenischer Mitarbeiter von Mission EineWelt aus Papua Neuguinea


Mission ist:

Mission ist für mich die Verkündigung des Evangeliums. Das ist die Hauptaufgabe der Kirche. Bildung oder soziale Dienste kommen erst danach. Die geistliche Dimension finde ich am wichtigsten.


Ich erlebe missionarische Kirche dort, wo ...

Bei uns in Papua-Neuguinea war und ist die Kirche eine missionarische Kirche. Die Missionare gingen zu den Menschen in die Dörfer und verkündigten ihnen das Evangelium. Heute tun das unsere Pfarrer, auch wenn mir in meiner Kirche manchmal zu viel von Verwaltung und Schulwesen gesprochen wird.


Was soll Kirche für die Menschen und für die Gesellschaft heute bereithalten:

Die Kirche soll den Glauben stärken und damit die Menschen verändern. Zwar bauten die Missionare in Papua-Neuguinea Schulen und Krankenhäuser und brachten Geld, aber das ist nicht die Hauptsache. Wenn der Glaube wächst, dann werden die Menschen merken, dass sie füreinander Verantwortung tragen.